Drei Warrior Cats-Clans werden Gefangene ihrer eigenen Heimat, als ein Erdbeben alles ins Chaos stürzt...
 
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 Kaninchenpfote │ Schüler

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 Kaninchenpfote

Schüler
Kaninchenpfote
IDENTITÄT : Der cremefarbene, unterentwickelte Schüler ist viel zarter als Gleichaltrige und wirkt deutlich jünger als er ist. Auffallen tun seine kastanienbraunen Augen und sein heller Tenor. Sein Pelz duftet nach Laub. Er benimmt sich extrem zurückhaltend, gilt als ängstlicher Tagträumer und wird von entsprechenden Charakteren gerne mal gehänselt. Zudem hat er eine wunderliche Faszination für Insekten und klettert oft auf Bäume. Am bekanntesten im Clan ist er dafür, dass er weder zum Kämpfen noch zum Jagen Talent habe.

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BeitragThema: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyDo Jul 25, 2019 2:34 am

Kaninchenpfote // 8 Monde // Kater // Clan der schimmernden Birke // Schüler
Wesen
Outward appearance. Character. All About yourself.

Statur Kaninchenpfote ist ein sehr kleiner, unterentwickelt wirkender Kater mit schmalem, filigranem, aber geschmeidigem Körperbau und dünnen aber eher kurzen Beinen. Seine Hinterbeine sind etwas höher als die Vorderbeine, so dass sein Rücken eine leichte S-Form besitzt, was aus ihm einen talentierten Springer macht. Im Verhältnis zu seinem Kopf besitzt Kaninchenpfote recht große Ohren und mutet in seiner ganzen Erscheinung zerbrechlich und schwach an. Dabei ist auffällig, wie fein seine Gesichtszüge gezeichnet sind, was ihm ungeachtet seines Alters immer etwas Kindliches verleihen wird. Er wirkt deutlich jünger als er ist. Sein Kopf ist von schmaler Form und seine wenig prominente Schnauze besitzt eine rosa Nase und sehr feine, transparente Schnurrhaare. Zudem besitzt er kleine, runde Pfoten, die helle, kurze Krallen verbergen, während seine Pfotenballen weich und rosa gefärbt sind. Der Schweif ist im Kontrast zum Körper eher buschig und erinnert fast an einen Fuchsschwanz, wenn er das Fell aufplustert. Er kann es aber auch mit etwas Aufwand glatt lecken, so dass der Schweif dann eher schmal wirkt. Da er sich gerne mal in die hohen Bäume flüchtet, hat sich nach und nach ein frischer Laubgeruch in seinem Fell festgesetzt. Seine Stimme ist zwar sehr hell und bleibt es auch mit zunehmendem Alter, er besitzt aber einen als eindeutig männlich zu erkennenden Tenor. Allerdings kann er mit seiner Stimme nicht das nötige Volumen aufbauen, um zum Beispiel erfolgreich laut oder durchdringend zu werden.

Augenfarbe Kaninchenpfote besitzt große, glänzende Augen, welche mit ihrer an Kastanien erinnernden, warmen Farbe einen interessanten Kontrast zu seinem hellen Fell bilden und die von einer zarten, schwarzen Umrandung betont werden.

Fell Sein kurzes, weiches, sehr feines Fell ist von seidenartiger Konsistenz mit nur wenig Unterwolle, das an seinem Körper anliegt und von cremiger Farbe mit ganz leichten und daher kaum auffälligen Hell-Dunkel-Zeichnungen ausgezeichnet ist. In bestimmten Lichtverhältnissen scheinen diese leichten Zeichnungen sogar ganz unsichtbar zu werden, während das Fell im Mondlicht silbrig schimmert. Tatsächlich ist die Unterwollenschicht derart dünn, dass Kaninchenpfotes Fell mit dem entsprechenden Licht oder bei Nässe mitunter regelrecht schütter aussehen kann, was ihn noch schwächer wirken lässt. Aufgrund dessen hat er es in der Blattleere schwer und ist besonders anfällig für Unterkühlungen.

Charakter Kaninchenpfote ist ein zurückhaltender Schüler, der vor der großen Welt, vor allem aber vor jeder Form der körperlichen Auseinandersetzung deutlich zurückschreckt und alles Neue mit einer konditionierten Vorsicht kennenlernt. Da er derartig klein, schwach und unterentwickelt wirkt, sind Hänseleien, böse Späße und abschätzige oder mitleidige Blicke häufiger Teil seines Alltags, so dass er bei weitem kein offener, selbstbewusster Jungkater mehr ist, sondern viel eher damit beschäftigt ist, klar zu kommen und nach den kleinen, glücklichen Momenten Ausschau zu halten. Doch bereits in jungen Monden zeigen sich seine guten Charaktereigenschaften für diejenigen, die es bemerken. Kaninchenpfote hat ein loyales, sich nach Liebe sehnendes Herz, ist gehorsam, fleißig, aufmerksam und feinfühlig, und stets sehr bescheiden wenn auch sehr intelligent. Er bemüht sich sehr, zu gefallen und akzeptiert zu werden. Allerdings behält er seine Gedanken und Sorgen eher für sich und spricht sie meist nur dann aus, wenn man ihn direkt danach fragt oder ihn auffordert. Ansonsten bleibt Kaninchenpfote immer ein wenig schüchtern. Deshalb hält er sich gerne im Hintergrund und beobachtet vieles aus sicherer Entfernung.

Bewundern tut er starke, große Katzen und Kater, die mit Selbstbewusstsein und Abenteuerlust durchs Leben gehen, vermutlich nicht nur wegen seiner Vorsicht und seiner Schüchternheit, sondern auch weil er selbst körperlich schwach und klein ist und ihm selbst ein solches Selbstbewusstsein fehlt.
Seine Zurückhaltung geht sogar so weit, dass er, wenn er Hunger hat oder erschöpft ist, er meist kein Wort darüber verliert, sondern schweigend durchhält und sich nicht beklagt - dies kann ein Vorteil sein, wenn es sich um Beharrlichkeit, Konzentration und Durchhaltevermögen handelt, um eine fordernde Situation zu meistern, es kann aber auch ein erheblicher Nachteil sein, wenn es darin ausartet, sich selbst und die eigene Gesundheit zu vernachlässigen.

Seine Stärken hingegen liegen ganz klar in seinem schon jetzt großartigem Gehör, wodurch er oft als erster eine Gefahr oder ein Beutetier erkennt, auch wenn er dann meist noch zu schüchtern ist, um seine Bemerkung auszusprechen. Außerdem kann er sehr flink sein, wenn er will oder es nötig ist, und zudem besitzt er einen geradezu herausragenden Gleichgewichtssinn, welcher ihn, verbunden mit seiner Faszination zu den großen Birken des Clanterritoriums, immer wieder zum Klettern in den höchsten Ästen der Baumwipfel verführt. Hoch oben über der Erde fühlt er sich so sicher und geborgen wie sonst nirgendwo und blüht zwischen den Zweigen geradezu zu einem glücklichen, sorgenlosen Kater auf. Weil er ein guter Beobachter ist, liebt er es, die Bienen und Schmetterlinge zu betrachten und verbringt teilweise sehr viel Zeit damit, alle möglichen Insektenarten zu unterscheiden, die in den Bäumen leben. Während er für die Jagd am Boden oft zu zaghaft ist oder zu große Angst vor dem Versagen hegt, ist die Pirsch zwischen den Ästen sein ganz besonderes, verborgenes Talent. Und gerade dann, wenn ihn etwas traurig macht oder schockiert hat, sind die Baumkronen häufig sein Trost spendender Zufluchtsort, in dessen raschelndem Laub er sich in Tagträumen verlieren kann.

Seine Schwächen sind offensichtlich, denn er ist sehr klein gebaut und besitzt dadurch wenig Körperkraft und noch dazu wenig bis kein Talent zum Kämpfen, selbst wenn er sich noch so viel Mühe gibt und sich noch so verzweifelt nach Anerkennung sehnt. Zwar könnte ein fähiger Mentor oder eine fähige Mentorin ihn dazu animieren, sich - fleißig und gehorsam wie er ist - unter reichlich Schweiß ein paar Tricks anzutrainieren, mit denen er seine Gegner zu überlisten versuchen kann, doch dieses Arsenal wird leider nie besonders groß sein, so dass er als Kämpfer rasch den Kürzeren ziehen wird.


Geschichte
Childhood. Youth. Adulthood. Past. Future.

Vergangenheit Kaninchenpfotes Vergangenheit stand nie unter einem guten Stern. Der Ursprung seiner Geschichte entstand unter dem Fluch von aschgrauem Fell und kalten, goldenen Augen.

Seine Mutter Pinienflaum war eine fröhliche, herzliche Natur. Sie war viel zu jung und naiv, und viel zu leicht zu umgarnen gewesen, ließ sich in gleichem Maße bezaubern und einschüchtern, von dem unheimlichen, interessanten Kater Aschenglut mit Augen, von denen sie nicht wusste, ob sie sich vor ihrem Glühen fürchten oder sich von ihnen fesseln lassen wollte. Sie wusste nicht, dass ihr Schicksal besiegelt war in dem Augenblick, in welchem Aschenglut einen Blick auf sie geworfen hatte und sich ein unglückseliger Schatten über ihrem jungen Leben ausbreitete. Sie wurde überrascht und überfordert von seinem plötzlichen Interesse, wollte sich verlieben, wollte daran glauben, dass es Liebe war, die in Aschengluts Augen schwelte und sie wollte von einer glücklichen kleinen Familie mit glücklichen kleinen Jungen träumen. Seine Anziehungskraft machte sie neugierig und seine fordernde Bemühung verwirrte die Kätzin, weil sie sich geschmeichelt fühlen wollte, um sich nicht zu ängstigen. Ihr war nicht bewusst, das ihr junger Geist und ihr Herz psychisch missbraucht wurden von den Forderungen des Katers, die ihr das Gefühl vermittelten, dass sie gar keine Wahl hatte, als ihnen Folge zu leisten – es musste also wahre Liebe sein, oder nicht?

Aschenglut trieb nicht die Liebe, denn den letzten Funken Liebe hatte er verloren, als seine Gefährtin Milanfeder mit seinen Jungen zusammen bei der Geburt umgekommen war. Nur das Bedürfnis seines Blutes trieb ihn an, sich für die attraktive Kätzin zu interessieren, die sich so sehr einen Kater an ihrer Seite wünschte und gerade eben erst dem Schüleralter entwachsen war. Er war intelligent, zeigte seine kurzweilige Zuwendung nur im Verborgenen, so dass von der spaßigen Affäre niemand etwas ahnen konnte. Als die zarte Kriegerin mit dem sandfarbenen Fell trächtig war, begann sie zu verstehen, dass der Kater aus der einmaligen Aufregung aufwallender Leidenschaften keine Bande knüpfen wollte. Er würdigte sie keines Blickes mehr, interessierte sich nicht mehr für sie und verunsicherte sie damit so sehr, dass sie seine Vaterschaft verschwieg, sowohl vor der Heilerkatze als auch vor allen anderen im Clan, was ja immerhin nicht vollkommen unüblich war. Sie freute sich dennoch auf die Jungen und träumte ihren Traum einer kleinen Familie weiter, während sie über Namen für die Kitten fachsimpelte und sich vorstellte, was sie ihnen alles beibringen und wie sie ihnen beim Aufwachsen zusehen würde.
Von da an verfolgte sie das Unglück bis in ihr Grab.

Es wunderte Aschenglut nicht einmal, als sie mitten in ihrer Trächtigkeit krank wurde, weil er längst zu wissen glaubte, dass es der Welt Freude bereitete, jeden und jede ins Verderben zu ziehen, dem und der er – und sei es nur für einen Augenblick – nahe gewesen war. Gleichgültig bemerkte er am Rande seiner Aufmerksamkeit, wie Pinienflaum, einst eine optimistische, durchtrainierte Jägerin, schwach und schmal wurde, und ließ den Lauf der Dinge emotionslos machen. Ihr Fell wurde stumpf, ihr Schmunzeln dünn und ihre Augen schläfrig. Mehr noch schien sein Fluch auch auf die ungeborenen Jungen überzugehen, denn umso schlechter es der Mutter ging, desto übler standen die Chancen auf gesunde Jungen, und als Pinienflaum tatsächlich warf, war sie längst derart gebrechlich, dass sie das Lager nicht mehr verlassen durfte und höchstens einmal unter der Aufsicht eines Schülers vor die Kinderstube trat, um in der Sonne frische Luft zu atmen.

Geboren wurden vier Kitten. Drei davon waren tot und bekamen nicht einmal einen Namen. Das vierte, welches nur durch die beharrlichen Bemühungen der Heilerkatze überlebte, war klein und unterentwickelt. Da Pinienflaum die erste Zeit nach der Geburt zu geschwächt war, um ansprechbar zu sein, bekam der kleine Kater erst viel später einen Namen von ihr, was andere Königinnen oder Clanmitglieder seltsam befremdlich fanden. Doch in dem Moment, in dem das Kätzchen zum ersten Mal die großen Augen öffnete, rührte es Pinienflaum zutiefst und erinnerte sie an ein ängstliches, zitterndes Kaninchen, so dass er den Namen Kaninchenjunges bekam.

Kaninchenjunges kannte seine Mutter nie anders als bettlägerig. Sie sollte niemals gesund werden, auch wenn die Heilerkatze des Clans erstaunt war darüber, wie lange sie noch lebte und in der Kinderstube dahinvegetierte. Immer müde, immer unterernährt und beeinträchtigt von den Heilkräutern und den Mohnsamen, die sie regelmäßig einnahm, lächelte sie doch stets, wenn sie Kaninchenjunges ansah. Auch als sich herausstellte, dass Kaninchenjunges viel zu lange zu viel Angst hatte, das Lager zu erforschen, in dem sich ja selbst seine Mutter kaum fortbewegte, redete sie ihm gut zu, versuchte ihn aufzumuntern und zu ermutigen. Als sich bei den ersten Rangeleien unter den Gleichaltrigen abzeichnete, dass er sich weder mit Worten noch mit Mut, Geschick oder Kraft beweisen konnte, tröstete sie ihn, während er von so manchen Jungkatzen gehänselt wurde, kaum dass sie spitzkriegten, dass man sich seine Schwäche und seine Angst zunutze machen konnte, um die Langeweile zu vertreiben. Für manch einen wurde er sogar noch mehr verhöhnt, wenn er traurig zurück ins Nest seiner Mutter flüchtete und sich trösten und umsorgen ließ. Die Welt des Clanlebens erschien ihm unberechenbar und rau, während er sich bei Pinienflaum sicher und geborgen fühlte. Schnell lernte er das fantasievolle Tagträumen schätzen, womit er sich von deprimierenden Gedanken oder Befürchtungen ablenken konnte, denn in seiner Vorstellung konnte jeder Tag fröhlich, freundlich, warm und sicher sein und in seiner Fantasie war er groß gewachsen und mutig, hatte viele Freunde und ging jeden Tag mit einer gesunden Mutter Abenteuer erleben. Fasziniert war er immer von dem von ihm scheinbar Unerreichbaren: Das galt für die besonders hoch gewachsenen Krieger des Clans wie für die fernen Baumkronen, die majestätisch in den Himmel ragten. Tatsächlich waren es die Hänseleien, die das besondere Klettertalent von Kaninchenjunges offenlegten. Schon sehr früh konnte er sich so nämlich flink in die Äste flüchten, um möglichen, streitlustigen Gleichaltrigen zu entkommen – dumm nur, dass er dafür ausgeschimpft wurde, es sei für ein Kitten viel zu gefährlich, auf die schimmernde Birke zu klettern, da er stürzen und sterben könne. Ihm selbst kam der Gedanke nie, er könne vom Baum fallen, begann er doch ein ähnliches Geborgenheitsgefühl für die rauschenden Baumkronen zu entwickeln, das er sonst nur von der Kinderstube kannte.

Viele Jungen können es oft gar nicht erwarten, zu Schülern ernannt zu werden. Bei Kaninchenpfote ist das anders. Er war im Vergleich zu den Gleichaltrigen noch wesentlich kleiner und fühlte sich noch nicht bereit, die Kinderstube zu verlassen – mehr noch: wollte sich überhaupt niemals bereit dazu fühlen und sich viel lieber um Pinienflaum kümmern. Splitterstern aber meinte es nur gut, als er Kaninchenpfote ernannte. Der Anführer des Clans der schimmernden Birke wählte einen sehr loyalen, pflichtbewussten und zielstrebigen Mentor für ihn aus, in der Hoffnung, er könne Kaninchenpfote fördern und fordern, damit er zu einem kräftigen Kater heranwachsen würde.

Pilzbart war ein graubrauner, gewissenhafter Wächter, hatte mit seiner fordernden, kauzigen Art und Weise schon viele schüchterne Schüler umerzogen und er meinte es ebenfalls nicht böse, aber er war trotz aller Bemühung nicht gut für Kaninchenpfotes Entwicklung. Er hatte klare Prinzipien und Vorstellungen, und die wurden auch mit viel Geduld und zahlreichen Tricks von Kaninchenpfote nicht erfüllt, was ihn mit der Zeit nicht nur enttäuschte, sondern irgendwann auch offen verärgerte. Seine spaßig gemeinten, ruppigen Witze, die er riss, wann immer Kaninchenpfote sich etwas nicht zutraute oder übermäßig vorsichtig vorging, lockerten die Furcht nicht, sondern verletzten den kleinen Kater nur und schürten die Hänseleien. Sein Schubsen und seine immer verbissener werdenden Aufforderungen machten ihn unsicher. Dazu kam, dass Pilzbart irgendwann mit seiner Weisheit am Ende war, denn bisher waren seine Schüler immer in irgendetwas gut gewesen. Wer nicht kämpfen konnte, konnte wenigstens jagen, und wer nicht jagen konnte, hatte zumindest ein Talent für das Kämpfen. Kaninchenpfote aber gab sich in der Theorie die größte Mühe und bewies Intelligenz, Fleiß und Feingefühl, wandte dann jedoch das Gelernte nicht so an, wie Pilzbart es sich erhoffte. Bei körperlichen Auseinandersetzungen schreckte er immer zurück oder verhielt sich zu zaghaft und ungeschickt, beim Jagen war es nicht besser. Auf die kuriose Idee, dass Kaninchenpfote in den Bäumen das Jagen ausprobieren könnte, darauf kam Pilzbart nicht, weil er selbst sich von den Baumkronen eher fernhielt. Früher oder später begann er, immer öfter Kaninchenpfote zu schelten und seine Enttäuschung offen zu zeigen, ihm zu sagen, dass er zu nichts zu gebrauchen wäre, wenn er sich nicht anstrengen würde – und Kaninchenpfote glaubte seinem Mentor.

Als er Schüler wurde, beschloss seine Mutter außerdem eines Nachts, als Kaninchenpfote zu ihr in den Heilerbau schlich, dass er die Wahrheit über seinen Vater erfahren sollte. Was sie sagte, war nur schwaches, kränkliches Flüstern, so dass er sich ihr Geständnis auch hätte einbilden können, und sie sprachen danach nicht mehr darüber. Doch seitdem weiß er, dass Aschenglut sein Vater ist, auch wenn er mit der Information nichts anzufangen weiß, er den aschgrauen Krieger mit der Narbe im Gesicht immer nur als fremden Kater wahrgenommen hat und eher eingeschüchtert ist, wenn er an ihn denkt. Schließlich erlag Pinienflaum ihrer Krankheit doch noch und konnte sich ihren Traum nicht mehr erfüllen, ihren Sohn aufwachsen zu sehen. Für Kaninchenpfote brach damit seine wichtigste Stütze weg.
Auch Pilzbart hatte nicht das Glück, ein hohes Alter zu erreichen, denn eines Tages im Blattfall wurde das Tal der Katzen von einer wilden, riesenhaften Bestie aus den Bergen heimgesucht, die viele Leben kosten sollte. Den grauenhaften Räuber hat Kaninchenpfote nie mit eigenen Augen gesehen, doch er lernte dessen Geruch und den unheilvollen Blutduft kennen, den die Bestie hinterließ, wann immer sie Jagd auf die Clans machte. Düstere Tage und ängstliche Nächte bestimmten diese Zeit. Pilzbart starb den Heldentod; er wurde auf einer Patrouille im Kampf gegen das Biest getötet, ehe es durch einen gemeinsamen Plan der Katzenclans in eine tödliche Schlucht gelockt wurde und ins Nichts stürzte.


ZukunftWahrscheinlich sehnt sich kaum ein Kater so sehr nach Geborgenheit, Hoffnung und Glück wie Kaninchenpfote. Wenn er sich etwas vom Sternenclan wünschen könnte, dann wäre es der Wunsch, niemals jemanden zu enttäuschen und alle Erwartungen zu erfüllen, auf magische Weise Ängste und Bedenken zu überwinden und meisterlich kämpfen und jagen zu können, damit er ein glückliches Leben führen kann, damit er seinen Beitrag für das Clanleben leisten kann – und vor allem damit er geliebt wird, denn die Liebe seiner Mutter fehlt ihm jeden Tag und sein Werdegang hat ihn zu einem über die Maßen liebebedürftigen Jungkater gemacht. In Zukunft wird der kleine Kater vielleicht auftauen dürfen, er wird lernen, dass er vielleicht durchaus seine Talente hat und er wird herausfinden, dass er ein besonders guter Jäger hoch in den Zweigen und Ästen der Bäume sein kann. Ob sich sein Charakter zum Guten oder zum Schlechten entwickeln wird, das wird die Zeit zeigen.
Familie
Loved ones. Hated ones. Who influenced your life?

Vater @Aschenglut // 43 Monde // Wächter im CdsB // aschgrauer Kater mit auffälliger Narbe und goldenen Augen

Mutter Pinienflaum // 19 Monde // verstorben // sandfarbene, schlanke Kätzin mit braunen Augen

Ehemaliger Mentor Pilzbart // 67 Monde // verstorben // gedrungener Kater mit langem graubraunem Fell

Zweite Mentorin @Mondblüte // 28 Monde // Jägerin im CdsB // grausilberne Kätzin mit grünen Augen

Out off
Everything else of importance.

Auf und davon Bitte den Charakter storytechnisch "verschwinden lassen" statt ihn sterben zu lassen. Adoption nur in Absprache mit mir.

Regeln gelesen Gelesen und akzeptiert.

Charaktere Aschenglut, Südwind


Zuletzt von Kaninchenpfote am Fr Okt 25, 2019 12:02 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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 Mondblüte

Moderatorin | Jägerin
Mondblüte
INFOS : Steckbrief
IDENTITÄT : Hallo alle miteinander! Mein Name ist Mondblüte und ich bin eine loyale Jägerin des Clan der schimmernden Birke. Ich bin eine sehr freundliche und hilfsbereite Kätzin, die für jeden ein offenes Ohr hat. Wenn ihr also jemanden zum Reden braucht oder einfach nicht mehr weiter wisst, dann könnt ihr gerne jederzeit zu mir kommen. Bis dahin noch einen angenehmen Tag!

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BeitragThema: Re: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyDi Aug 27, 2019 1:55 pm

Hallo @Aschenglut

Ist schon abzusehen, wann du deinen Steckbrief für Kaninchenpfote fertigstellen wirst? :)
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 Aschenglut

Wächter
Aschenglut
IDENTITÄT : Kräftiger Kater, dessen Pelz das Licht verschluckt. Nur bei Regen erhält es einen Blau-Schimmer. Seine Stimme braucht nie laut zu werden, um die Luft zu durchdringen, und seine Augen sind von stechendem Gold. Sein Schmunzeln verrät seine Gedanken nicht. Eine dunkle Narbe ist über seinem linken Auge. Manchmal wirkt er geradezu kalt und distanziert, immer aber ruhig und zielstrebig. Seine langen Schritte haben etwas raubkatzenartiges. Er ist bekannt für seine Intelligenz, seinen Einfallsreichtum und seine Kampfkraft.

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BeitragThema: Re: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyMi Aug 28, 2019 4:28 pm

Hi @Mondblüte
Sorry, ich versuch schon die ganze Woche, mir Zeit frei zu schaufeln. Hab unerwarteterweise einige Arzttermine abzuklappern, aber eigentlich müsste ich bald endlich wieder Zeit haben. -nicht nur für Kaninchen, sondern auch für Südwind und Aschenglut.

Ich peile nächste Woche an, was den Steckbrief von Kaninchen angeht. Ärgert mich selbst, dass jetzt ständig was dazwischen kommt.
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 Kaninchenpfote

Schüler
Kaninchenpfote
IDENTITÄT : Der cremefarbene, unterentwickelte Schüler ist viel zarter als Gleichaltrige und wirkt deutlich jünger als er ist. Auffallen tun seine kastanienbraunen Augen und sein heller Tenor. Sein Pelz duftet nach Laub. Er benimmt sich extrem zurückhaltend, gilt als ängstlicher Tagträumer und wird von entsprechenden Charakteren gerne mal gehänselt. Zudem hat er eine wunderliche Faszination für Insekten und klettert oft auf Bäume. Am bekanntesten im Clan ist er dafür, dass er weder zum Kämpfen noch zum Jagen Talent habe.

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BeitragThema: Re: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyMi Okt 23, 2019 5:19 pm

Ich glaube, Kaninchenpfote ist soweit fertig. ^^

Eigentlich war meine Idee zu seinem Charakter einfach, dass ich eine Herausforderung will, indem er ein unterentwickelter, kleiner Kater wird, der in sehr vielen Dingen eingeschränkt ist; jetzt hab ich irgendwie eher die Befürchtung, dass er eine männliche Mary Sue geworden ist. xD
Aber mal schauen, ist ja vielleicht auch mal was anderes. xD
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 Frostfeder

Admina | Jägerin
Frostfeder
IDENTITÄT : Seid gegrüßt, edle Krieger, mein Name lautet Frostfeder und ich bin die Tochter von Splitterstern, dem ehrbaren Anführer des Clans der schimmernden Birke. Ich bin eine angenehme Zeitgenossin - sofern man davon absieht, mich anzulügen. Ich besitze jedoch eine scharfe Zunge und habe meinen eigenen Kopf, bin durchaus eitel und kenne meine Grenzen nicht.

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BeitragThema: Re: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyDo Okt 24, 2019 5:00 pm

Hallo liebe Ria alias - in diesem Fall - Kaninchenpfote!
Weißt du was ich mag? :D Die Bandbreite deiner Charaktere. Ich finde es faszinierend, dass du dich scheinbar für jeden Charakter begeistern kannst, ob er nun sadistisch, selbstbewusst oder vorsichtig veranlagt ist. Die Fähigkeit, den Charakteren dann auch noch im RPG gerecht zu werden, besitzt definitiv nicht jeder! :D

Nun mal zu Kaninchenpfote: Ich empfinde einfach nur tiefes Mitleid für den Kleinen. Herrje. Da hat er es ja wirklich nicht gerade leicht, mit seiner Art und seiner Vergangenheit - und was ein Unglück, dass sein Mentor ihm nicht gerecht werden konnte. Ich frage mich tatsächlich, wer sein neuer Mentor werden wird und bin absolut gespannt darauf, wie er sich entwickelt. Das lässt du ja selber noch etwas offen - eine Tatsache, die durchaus reizvoll ist! An sich finde ich, dass Kaninchenpfote ein rundum gelungener Charakter ist, der definitiv nichts mit einer einfachen "Mary Sue" gemein hat. Das lasse ich mir hier gar nicht von dir einreden! :D Ich mag es, dass du für ihn neben eindeutigen Schwächen noch aussagekräftige Stärken gefunden hast! Und obwohl sich die physischen Stärken und Schwächen in ihrer Anzahl um eine unterscheiden, deute ich seine "Angst vor Wasser" mal so, dass er definitiv auch kein geborener Schimmer ist, was dann ja das Defizit ausgleichen würde. Ich wünsche deinem Kleinen einen guten Start ins RPG, liebe Ria! (Aber mal ehrlich...für den Wicht könnte es auch keinen unpassenderen Vater geben, oder? :D)



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 Aschenglut

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BeitragThema: Re: Kaninchenpfote │ Schüler    Kaninchenpfote │ Schüler  EmptyDo Okt 24, 2019 6:11 pm

Danke @Frostfeder, das ist wirklich ein wunderschönes Lob von dir. x3
Und es ist sehr beruhigend, wenn du ihn nicht als Mary Sue empfindest!

Ich glaube, deshalb mag ich Rollenspiele halt auch so sehr, egal ob im Internet oder am Tisch mit Freunden zum P&P-Abend: Es gibt so viele Möglichkeiten, in die unterschiedlichsten Charaktere zu schlüpfen! <3

Ich bin ebenfalls sehr gespannt, was Kaninchen für einen Mentor oder eine Mentorin bekommen wird! Da ist noch nichts geplant, also werde ich mich bald mal in der Mentorensuche melden. ^^ Das kann ja auch gerade auf seinen Werdegang große Auswirkungen haben.

Oje, eigentlich hatte ich Stärken und Schwächen abgezählt und die Angst vor Wasser tatsächlich eher als etwas physisch problematisches interpretiert! Wenn ich es eindeutiger machen soll, schreibe ich es in den Schwächen noch dazu, dass er nicht gut Schwimmen kann!

(Du hast schon recht mit seinem Vater, aber es passte so gut, dass ausgerechnet so ein Kater wie Aschenglut, dem es längst nicht mehr wichtig ist, wie es Pinienflaum oder den Nachkommen ergehen wird, der Anstoß für so viel Tragik ist. x) )
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